Liste
Rot
Die Actionkomödie RED wurde von Regisseur Robert Schwentke nach der gleichnamigen Comic-Reihe von Warren Ellis und Zeichner Cully Hamner verfilmt. Sie erzählt die Geschichte des pensionierten CIA-Agenten Frank Moses (Bruce Willis), der ein friedliches und idyllisches Leben auf dem Land führt. Doch dann beschließt die neue CIA-Führung, ihn zu eliminieren. In diesem Moment entbrennt ein Kampf auf Leben und Tod zwischen dem einstigen Top-Agenten und dem Rest der CIA. Der Filmtitel ist eine Abkürzung für „Retired Extremely Dangerous“ (im Ruhestand, extrem gefährlich), und genau das ist unser Held am Ende auch.
Neben Action und Humor setzt der Film RED auch auf bekannte Schauspieler, die in den allermeisten Fällen einfach funktionieren – Bruce Willis, Morgan Freeman… ein anspruchsloser Actionfilm, den man vielleicht nicht regelmäßig anschauen wird, aber dessen Anschauen man definitiv nicht bereuen wird.
Gauner
Mobster Joe heuert eine Bande von Gangstern an, die sich nicht kennen und unter falschen Namen einen Juwelierladen ausrauben sollen. Doch die Polizei vereitelt den Plan, und die Räuber müssen fliehen und sich in einem alten Lagerhaus verstecken. Mr. Orange wird angeschossen, und Mr. White versucht, ihn am Leben zu erhalten, bis Hilfe eintrifft. Die Spannung im Lagerhaus steigt, als die Polizei ihnen auf den Fersen ist, und Mr. Pink ist überzeugt, dass es eine Falle war – einer von ihnen muss der Verräter sein. Doch jeder hat seine eigene Version der Ereignisse. Wie lange wird es dauern, bis sie ihre Waffen ziehen und das Drama in ein Massaker ausartet?
Tarantinos „Gangsters“ bedarf wohl keiner großen Vorstellung. Ein unterhaltsamer Gangsterfilm mit dem einzigartigen Charme der unzensierten Neunziger, Herren, die nach Farben benannt sind, Action und Humor … ideal für einen Wochenendnachmittag.
Jumanji
Alan Parrish war ein ganz normaler, unglücklicher Junge: In der Schule wurde er gemobbt, weil er ein Feigling war, und sein Vater hielt ihn für einen undankbaren Störenfried. Als Alan eine geheimnisvolle Kiste mit einem uralten, exotischen Spiel namens Jumanji fand, änderte sich alles – zum Schlechteren. Die teuflische Schicksalsmaschine wurde aktiviert, und Alan verschwand für 26 Jahre. Es zerstörte das Leben seiner Freundin Sarah. Es ist ein Spiel für diejenigen, die ihre Welt verlassen wollen. Jahre später ziehen jedoch andere traurige Kinder in das verlassene Haus der Parrishs im idyllischen Brantford. Judy und Peter entdecken die geheimnisvolle Kiste, und das Spiel beginnt von neuem, oder besser gesagt, es geht weiter. Nicht nur Judy und Peter werden hineingezogen, sondern auch der inzwischen erwachsene Alan und Sarah.
Ich habe Jumanji zum ersten Mal als Kind in den Sommerferien gesehen. Als Erwachsener wirkt der Film natürlich ganz anders, aber wenn du dich an eine Zeit erinnern willst, in der kein Abenteuer unmöglich war und die Grenzen zwischen Film und Realität ständig verschwammen, dann schau ihn dir an.
Notting Hill
Während sie ein gefeierter Hollywoodstar ist, dem die Welt zu Füßen liegt, besitzt er eine kleine Buchhandlung in einem malerischen Londoner Viertel. Anna Scott, eine Schauspielerin, die zur Premiere ihres neuen Films nach England gekommen ist, besucht den schüchternen William zufällig in seinem Laden. Aus gegenseitigem Interesse entwickelt sich eine Beziehung, die sich erst bewähren muss. Doch manchmal finden selbst zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Welten einen gemeinsamen Lebensweg.
Notting Hill ist einer der wenigen Liebesfilme, die ich bis zum Ende sehen kann. Vielleicht liegt es an der Nostalgie, vielleicht daran, dass er sich selbst nicht allzu ernst nimmt, vielleicht an Julia Roberts' Augen und ihrem Charme – wer weiß?
Lisa Frankenstein
Lisa Frankenstein ist eine skurrile, auf düstere Weise liebenswerte Coming-of-Age-Geschichte, die das klassische Thema des Erwachsenwerdens mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor auf den Kopf stellt. Die Hauptfigur ist die einsame Teenagerin Lisa, die in den 80er-Jahren eine unerwartete Verbindung zu ihrem Schwarm aufbaut – das einzige Problem: Er ist tot. Als ihr Traummann durch einen bizarren und ziemlich beängstigenden Zufall wieder zum Leben erwacht, beginnt eine ungewöhnliche Reise auf der Suche nach Liebe, Akzeptanz und Zugehörigkeit. Der Film spielt mit Horror-Ästhetik, Teenager-Romanze und ironischer Perspektive und vermischt das Thema der ersten Liebe mit dem buchstäblichen Verfall der körperlichen Verfassung. Das Ergebnis ist eine leicht morbide, aber überraschend sensible Geschichte über den Wunsch, gesehen, verstanden und geliebt zu werden – selbst wenn es bedeutet, ein paar Gliedmaßen zu verlieren.